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WAS IST GESTALTUNG?

Als Gestalter möchtest du in deinem Werk durch eine bestimmte Anordnung von Elementen eine Aussage zum Ausdruck bringen.

Dabei gibt es mehr Gestaltungselemente als die rein grafischen. Es wird immer auch assoziativ gearbeitet- bewusst oder unbewusst. Dies beginnt bei der Auswahl der Farbe und geht bis hin zu den weniger offensichtlichen Dingen wie Kontrast, Format und Anordnung.

Wenn du also ein paar Grundregeln kennst, wird dir auch klar, warum dich manche Designs ansprechen und manche eher abschrecken.

Es gibt in der Gestaltungspsychologie ein paar Gesetze, auf die ich allerdings nicht alle eingehen will. Hier eine kleine Auswahl, die dir die Grundprinzipien näher bringt.

  1. Gesetz der Prägnanz

Unsere Wahrnehmung bevorzugt simple Formen wie Kreise, Rechtecke und Linien.
Je einfacher desto einprägsamer. Einfachheit entsteht außerdem durch Symmetrie, Wiederholung und Ähnlichkeit mit bekannten Objekten.

  1. Gesetz der Geschlossenheit

Geschlossene Linien lassen sich leichter zu einer Gestalt zusammenfügen und wir können uns das einfach besser merken. Da wir in der Lage sind fehlende Fragmente im Gehirn zu ergänzen, lässt sich damit auch etwas spielen.

  1. Auf die Lesbarkeit achten

Achte auf die Auswahl der Schriftart und -größe. Zum Beispiel eignen sich Zierschriften nicht für Fließtexte, genauso wenig wie die durchgehende Benutzung von Klein- oder Großbuchstaben.

  1. Kontraste nutzen

Kontraste bringen Spannung in das Design, erhöhen die Aufmerksamkeit und fördern die Lesbarkeit. Das beschränkt sich nicht nur auf die Benutzung von verschiedenen Farben, auch unterschiedliche Linienstärken, Größen von Elementen oder Schriften können einen Kontrast bilden.

  1. Harmonie

Schließt Punkt 4 nicht aus. Hier bewegen wir uns im Feintuning. Wenn uns etwas stört, dann mögen wir das Design nicht, wie zum Beispiel unausgewogene Abstände zwischen den Buchstaben.

Vielleicht hast du schon mal etwas vom “goldenen Schnitt” gehört? Diese uralte Gestaltungsregel beschreibt ein asymetrisches Teilungsverhältnis von Flächen. Wir  empfinden  diese proportionale Aufteilung als natürlich und schön.

goldener schnitt

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