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KREATIVITÄTSTECHNIK BRAINSTORMING

Eine Idee oder ein Auftrag muss umgesetzt werden, aber du steckst fest? Dir will einfach nichts einfallen?
Mit dieser Reihe möchte ich dir Möglichkeiten aufzeigen, die deine Gedanken wieder zum Fließen bringen.

Die Serie startet mit dem Klassiker aller Kreativitätstechniken – dem Brainstorming!
Ziel hierbei ist es, so viele Ideen wie möglich in kürzester Zeit zu sammeln.

Regel Nummer 1 lautet: alles ist erlaubt – außer Kritik!
Die Bewertung findet erst danach statt.

BRAINSTORMING IN DER GRUPPE

Stellt eine kleine nicht allzu homogene Gruppe zusammen. Je mehr unterschiedliche Impulse die Runde bereichern, desto besser und produktiver das Ergebnis.

Aber bevor ihr euch an den runden Tisch setzt und „los spinnt“, muss zuerst das Projekt analysiert und eine Fragestellung definiert werden. Sucht euch in der Gruppe einen Leiter aus, der das Ganze moderiert, die Eckpunkte kurz erklärt (Briefing) und alle Ideen mitschreibt.

Am besten bereitet ihr euch ein großes Plakat oder ein Flipchart vor, auf dem ihr oben das Thema notiert und schreibt dann kreuz und quer alles auf, was euch in den Sinn kommt.

Setzt euch einen Zeitrahmen. Länger als eine halbe Stunde sollte intensives Brainstorming nicht dauern – die Konzentration und auch die Qualität der Beiträge nimmt nach dieser Zeit ab.

Ein Brainstorming ist recht impulsiv und hat nichts mit Nachdenken oder Diskutieren zu tun. Diese Methode bricht die engen Mauern im Kopf ein und lässt über den Tellerrand blicken. Auch auf den ersten Blick total abwegige Ideen werden unkommentiert und ohne Wertung aufgenommen. Auch eine Chance für eher zurückhaltende Teilnehmer, mal so richtig auf die Pauke zu hauen.

Es besteht kein Recht auf seiner eigenen Idee, der nächste in der Runde darf auf dieser aufbauen. Diese Gruppendynamik ist ein wichtiges Prinzip des Brainstormings.

BRAINSTORMING ALLEINE

Nicht immer hat man die Möglichkeit sich mit einer Gruppe zusammenzusetzen. Deine eigenen Ideen sind gefragt. Problem hierbei: du denkst halt wie du denkst.

Versuche zuerst deinen Kopf freizubekommen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel Sport, das Hirn mit lauter Musik durchblasen, etc.
Hauptsache, du bekommst erst mal  Abstand zur Fragestellung.

Die Dauer deines Brainstormings sollte nicht länger als 10 Minuten dauern, nach dieser Zeit wirst du dich zu sehr anstrengen, und drehst dich irgendwann im Kreis.

Nimm dir ein großes Blatt Papier  und werde dir nochmals über das Ziel bewusst. Notiere dir oben ein paar Stichpunkte, die das Projekt kurz umreißen.

Jetzt geht’s los: notiere alles, was dir dazu einfällt, ohne Wertung und ohne groß nachzudenken. Baue auch hier auf deinen Ideen auf. Sobald du ein Wort auf dem Papier hast, lass es los und spinne weiter. Du kannst auch kritzeln und skizzieren, Hauptsache, du bleibst im Fluss.

DER STURM HAT SICH GELEGT – DAS BLATT IST VOLL

Zum Schluss wird das Ganze zusammengefasst, sortiert und bewertet. Jetzt ist Kritik gefragt. Dabei hilft es, die Ideen in die drei Kategorien Originalität, Wirksamkeit und Umsetzbarkeit aufzuteilen.

Ihr könnt das in der Gruppe machen und die Vorschläge diskutieren oder der Projektleiter (oder du selbst) prüft die Qualität der Ergebnisse.

Viel Erfolg bei der Ideenfindung!

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